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Der Akkuschrauber

Akkuschrauber: Das besondere Werkzeug

akkuschrauberDer wesentliche Vorteil eines Akkuschraubers ist es, dass man bei seiner Benutzung nicht auf eine Steckdose angewiesen ist, so kann man sich wesentlich freier bewegen. Möchte man zum Beispiel Fußleisten befestigen kann man einmal alle Wände abarbeiten und muss sich nicht darum kümmern ein Verlängerungskabel zu organisieren oder dauernd eine andere Steckdose suchen. Man sollte sich allerdings ein paar Fragen stellen, bevor man sich einen Akkuschrauber anschafft und sich ein paar Gedanken machen.

Die erste Frage ist, ob Sie ein Profi sind, ein Hobby-Heimwerker oder ob Sie das Gerät nur brauchen um ab und an mal eine Schraube in die Wand zu drehen um etwas daran aufzuhängen. Profis brauchen unbedingt hochqualitative und damit auch teure Profi-Akkuschrauber, denn diese werden stark beansprucht was normale Akkuschrauber sehr schnell verschleißen würde. Zudem müssen die Maschinen verlässlich sein. Es darf nicht sein, dass das Gerät dann den Geist aufgibt, wenn es mal schnell gehen muss. Ist man jedoch Heimwerker, reicht eine qualitative Standard-Maschine in der Regel aus. Gute Maschinen halten ein Leben lang durch. Wer den Akkuschrauber vielleicht einmal in Jahr braucht, der kann auch auf Discounter-Ware zurückgreifen. Die sind bei normaler Nutzung in der Regel schnell kaputt, aber hier und da mal eine Schraube raus oder rein zu drehen, schaffen sie gerade noch und sind dann empfehlenswert, wenn man sehr knapp bei Kasse ist.

Welche Geräte empfehlenswert sind können Sie im Internet herausfinden, indem Sie unabhängige Seiten besuchen, welche einen qualifizierten Akkuschrauber Test durchgeführt haben. Achten Sie beim Kauf eines Akkubohrers auf spezielle Zusatzfunktionen, welche einem die Arbeit mit dem Gerät erleichtern. So kann eine integrierte Bedeutung des Bohrpunktes unheimlich hilfreich sein, wenn man an dunklen und schwer erreichbaren stellen bohren muss. So muss niemand mehr eine Taschenlampe halten. Ebenso ist eine Akku-Ladestandsanzeige immer hilfreich.

Mit dem Akkuschrauber bohren

akkuschrauber-der-testZum Bohren in Holz eignet sich jeder Akkuschrauber. Hierzu reicht es schlicht einen Bohrer in das Futter einzuspannen. Natürlich muss der Bohrer auch rechts rum laufen, sonst kommen Sie nicht weit.

Wenn Sie den Akkuschrauber auch zum Bohren verwenden möchten, müssen Sie sich im Klaren darüber sein welchen Durchmesser die Löcher haben sollen, welche Sie damit bohren möchten. Die meisten kleinen Akkuschrauber besitzen eine Bohrfutter-Spannweite von einem bis zehn mm. Möchten Sie breitere Löcher bohren, achten Sie darauf, dass sich das Bohrfutter bis zu 13 mm ausweiten lässt. Bedenken Sie aber, dass ein Bohrfutter mit größerer Spannweite oft besonders dünne Bohrer nicht mehr halten kann.

Es gibt auch Akkuschrauber mit Schlagfunktion, zum Einsatz eines Stein-Bohrers. Bei diesen sollten Sie jedoch immer hochwertige Ware kaufen, da in diesen hohe Kräfte entstehen, die schlechte Verbindungen sehr schnell ruinieren. Es muss kein Profigerät sein, aber bei Akkuschraubern mit Schlagfunktion empfiehlt sich immer ein Markenprodukt. Wenn Sie nicht in Stein bohren möchten, sollten Sie auf eine Schlagfunktion verzichten und das gesparte Geld in einen hochwertigen Akkuschrauber ohne Schlagfunktion investieren.

Denken Sie ans Zubehör des Akkuschrauber!

Gibt es zu dem Akkuschrauber einen guten Transportkoffer für die Aufbewahrung der Maschine? Das ist für Profis sehr wichtig, aber auch für Amateure. Denn in diesem kann man die Akkus, das Ladegerät, das Bit-Set, Bohrer, Gürtel-Clip und so weiter unterbringen und man hat alles zur Hand wenn man es benötigt und muss nichts zusammen suchen.

Profis sollten unbedingt darauf achten, dass mindestens ein zweiter Akku vorhanden ist, damit man unterbrechungsfrei arbeiten kann. Zum Akku ist noch zu sagen, dass man darauf achten soll, dass es sich im einen Li-Ionen-Akku handeln sollte. Denn diese bieten die derzeit beste Leistung und halten viele Ladezyklen durch. Die Akku-Kapazität ist ebenfalls von Bedeutung. Am besten 4,0 Ah oder mehr. Wir hoffen wir konnten Sie ausreichend aufklären und wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem Akkuschrauber!